Der Bermelshof

Der Bermelshof befindet sich im Herzen des Brohltals in der malerischen Vulkaneifel und  ist das Zuhause der Familie Bermel, die den Hof seit einigen Jahren führt. Auf dem Hof leben einige Tiere, die alle ausgebildet sind und als tierische Kollegen in der tiergestützten Arbeit unterstützend tätig sind. Der Bermelshof ist weder ein Streichelzoo noch ein Gnadenhof. Die Tierbegegnungen auf dem Hof sind auf Augenhöhe und von ausgebildeten Pädagogen und Therapeuten vorbereitet. Da Bilder mehr sagen als Worte, lassen Sie sich mit den Bildern über den Hof führen.

Zum Hof gehört
  • ein überdachter Grillplatz
  • großzügige Tiergehege
  • ein Bachlabor
  • ein ca. 100 qm großer Sinnespfad, ein Insektenhotel
  • eine Kreativwerkstatt
  • liebevolle Bebilderungen
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Die zweibeinigen Teammitglieder:

Michaela Bermel

Die Pädagogin arbeitet seit vielen Jahren freiberuflich selbständig auf dem Bermelshof. Die tiergestützte Arbeit ist ihre Leidenschaft. Mit viel Herzblut bildet sie ihre Tiere aus und gestaltet den Hof, die Arbeitsmaterialien und die Tiergehege gemeinsam mit ihrem Mann immer wieder neu. Sie legt großen Wert auf qualitativ hochwertige Arbeit und geht keine Kompromisse beim Wohlergehen und den Bedürfnissen ihrer tierischen Kollegen ein. Ständig hält sie sich durch Weiterbildungen und Lektüre auf dem neusten Stand.

  • Grund- u. Hauptschulpädagogin
  • Fachkraft für tierg. Pädagogik
  • Sachkundenachweise für alle Hoftiere
  • Paragraph-11-Schein
  • Dozentin für tierg. Arbeit
  • Mitglied im Berufsverband
  • Tiertrainerin
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Katrin Geske

Seit 2020 ist sie ebenfalls freiberuflich selbständig auf dem Bermelshof tätig. Gemeinsam mit ihrem eigenen Pferd Kari unterstützte sie Michaela Bermel auf dem Bermelshof und führt eigene Projekte durch. Sie bildet ebenfalls die Tiere aus, versorgt sie und sorgt unter für deren Ausgleichsarbeit. Sie übernimmt die tiergestützte Therapie und die Kunsttherapie auf dem Begegnungshof.
Da sie den Pflegekurs absolviert hat, können Menschen mit Pflegegrad bei der Pflegeversicherung einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Dies gilt bislang für privatversicherte Personen.

  • Kunsttherapeutin B.A.
  • Fachkraft für tiergestützte Therapie
  • Pflegekurs
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Die tierischen Kollegen:

Georgy

Die Eseldame ist ein aufgewecktes Langohr, was immer aufmerksam und wachsam sein Umfeld beobachtet. Sie liebt Wanderungen und ist eher zügig unterwegs. Da sie die einzige Dame in der Herde ist, wird sie gleich von zwei Eseln umschwärmt. Georgy hat jedoch nichts für die Jungs übrig. Sie geht lieber spazieren und frisst gerne Möhrchen. Sie ist ein Hausesel und, typisch Esel, selbstbestimmt. Sie liebt Kinder und das Sandbaden.

Cloony

Cloony ist vor vielen Jahren gemeinsam mit seiner langjährigen Eselfreundin Georgy auf den Bermelshof gezogen. Er ist ein erwachsener Zwergesel, der trotz seiner Größe ein riesiges Ego besitzt. Er kennt nur ein Tempo beim Spazierengehen... extrem langsam. Auf dem Paddock mit seinen Esel- und Pferdefreunden kann er auch toben und rennen, aber ansonsten ist er sehr gemütlich unterwegs. Ein echter Entschleunigungsesel. Kinder bringen ihn nie aus der Ruhe. Dass er einen Parcour laufen kann zeigt er immer nur einmal. Danach frisst er lieber. In der Tiergruppe ist er einer der Chefs.

Morito

Dieser wundervolle Esel ist ein katalanischer Riesenesel und kam als Wildesel gemeinsam mit seinem Freund Sancho 2020 zu uns. Er wurde von spanischen Tierschützern im Alter von einem Jahr gemeinsam mit Sancho vom Schlachter gerettet und lebte von da an wild in einer großen Herde aus Pferden und Eseln. Über die Tierschutzorganisation 4 Hufe im Glück wurden wir auf die Tiere aufmerksam und sie machten sich auf die lange Reise nach Deutschland. Sie waren unser Coronaprojekt, da sie nichts kannten und wir sehr viel Zeit investieren mussten, um uns ihr Vertrauen zu erarbeten. Morito hat sich sehr schnell entschlossen uns zu vertrauen und ist ein richtiger Schmuseesel geworden. In der Gruppe is er der Rangniedrigste, obwohl er echt ein riesiger Esel ist. Da er ein Teenager ist, wird er auch noch größer werden. Wir üben gerade das Spazierengehen. Das ist eine Herausforderung, da alles neu für ihn ist.

Sancho

Sancho ist gemeinsam mit Morito aus Spanien zu uns gekommen. Er ist noch sehr misstrauisch und nur schwer an neue Dinge zu gewöhnen. Da er häufig noch panisch reagiert, wird er noch nicht als Kollege eingesetzt. Er muss zuerst lernen uns Menschen zu vertrauen. Wenn sein Esefreund Morito als Sicherheit mitgeht, traut er sich von seinem gewohnten Paddock herunter. Es wird noch einige Zeit verstreichen, bis wir ihn wie die anderen Tiere einsetzen können. Er ist ein andalusischer Riesenesel und wird auch noch etwas wachsen. Er ist oft sehr frech zu seinen tierischen Freunden und sehr verliebt in unsere Eseldame Georgy. Sancho ist unser Rohdiamant.

Campino

Der Shettywallach gehört zu unseren erfahrenen tierischen Mitarbeitern. Er ist sehr ruhig und mag Kinder gerne. Da er schon lange ein Rehepony ist, ist er häufiger nicht ganz einsetzbar. Trotzdem verliert er seine Lebensfreude nicht und ist ein unersetzbarer Kollege auf dem Bermelshof. Sein bester Freund ist der Isländer Kari. Leichte Klienten trägt er absolut zuverlässig und setzt jeden Schritt vorsichtig. Ein Pony was man liebhaben muss.

Leo- Lutz

Leo- Lutz hieß ursprünglich Leo, wurde aber umgetauft, da ein zweibeiniger Mitbewohner des Bermelshofes ebenfalls Leo heißt. Nun wird er Lutz gerufen. Er ist noch ein Shetty-Kind und dementsprechend noch in der Ausbildung. Er hat viel Blödsinn im Kopf und hat sich anfangs sehr unbeliebt gemacht in unserer Herde, indem er alle sehr hart angegangen ist. Das hat sich zwischenzeitlich gelegt. Er wird mit den Jahren sicherlich ein zuverlässiger Kollege.

Kari

Kari ist ein Isländer im besten Alter. Ehemals war er ein Rennpferd und darf nun seine Rennpferdrente auf dem Begegnungshof verbringen. Gemeinsam mit Katrin Geske, seiner Besitzerin, vervollständigt er die Esel/Pferdetruppe. Kari ist der Chef der Gruppe, sehr feinfühlig und sensibel und im Umgang mit Kindern nicht aus der Fassung zu bringen. Er ist ein sehr großrahmiger Isländer, der alle Mädchenherzen höher schlagen lässt. Er merkt sofort wer auf ihm sitzt und passt sich dem Reiter an.

Achatschnecken

Unsere 4 Achatschnecken haben ein riesiges Achatschneckenparadies im Innenbereich. Da sie es gerne feucht und warm haben leben sie in einem großen beheizten Terrarium. Sie fressen gerne  Salat, Gurke und Gehacktes. Sepiaschalen und eine Wasserschale dürfen auch nicht fehlen. Jeden Tag wird das Terrarium mit warmen Wasser eingesprüht. Dann schauen die großen Schnecken aus ihren Häuschen.
Die Schnecken "Turbo" und "Blitz" gehen auch mit zu sozialen Einsätzen. Das Thema  Achtsamkeit gegenüber allen Tieren, auch gegenüber den Kleinen, ist ihre Paradedidziplin. Da sie so neugierig sind und immer aus ihrem Häuschen gucken interessieren sich alle Besucher des Begegnungshofes für sie.

Berta

Sie ist ein weißes Mechelner. Das sind Fleischhühner, die sehr schwer werden. Die Rasse ist schon sehr alt. Berta ist ein sehr lautes und kommunikatives Huhn. Sie hat immer etwas zu erzählen. Ansonsten ist sie sehr behäbig unterwegs.

Charlotte 2  (braun) und Frieda

Da eins meiner ersten Hühner Charlotte hieß und dieses Tier einfach nur klasse war, werden alle braunen Hühner immer Charlotte genannt. Da wir zur Zeit zwei braune Hühner haben, ist diese Dame Charlotte zwei. Sie kam mit ihrer Freundin Frieda von einem Privathalter zu uns. Daher weiß man das Alter nicht. Die Damene sind sehr ruhig.

Charlotte

Charlotte ist ein Zwergseidenhuhn und hat uns inspiriert, das Gehege der Hühner Puschelhuhnvilla zu nennnen. Zwergseidenhühner machen ihrem Namen alle Ehren. Sie haben ganz weiche daunenartige Federn. Auf ihrem KOpf tragen sie einen Federhut. Charlotte ist etwas hysterisch und aufgeregt. Sie lässt sich nicht gerne auf den Arm nehmen und das ist in Ordnung so.

Hühnernachwuchs

Vor einigen Wochen haben wir von einem jungen Züchter aus dem Nachbarsdorf drei Zwergchins-Küken bekommen. Sie haben die ersten Wochen bei uns im Wohnzimmer verbracht. Wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob eszwei Hähne und eine Henne sind. Sobald wir es wissen, werden wir die Namen vergeben. Sie sind sehr aufgeweckt, haben aber schon großes Interesse an ihrem künftigen Job. Sie waren bereits mit im Seniorenheim und waren Teil verschiedener Projekte.

Die übrigen Tiere werden in den nächsten Tagen vorgestellt.